Computer sind voll dein Ding und das Internet, Smartphone-Apps oder Programmiersprachen verstehst du eigentlich blind? Vielleicht programmierst du sogar schon eigene Roboter oder willst es lernen? Dann ist Informatik dein Studienfach – hier lernst du nicht nur Theorie, sondern kannst selbst experimentieren, etwas bauen oder ausprobieren.
Die Informatik ist die Disziplin der systematischen, automatisierten Verarbeitung von Information. Informatikerinnen und Informatiker prägen den technischen Fortschritt: Zum Beispiel entwickeln sie schnelle Computer, leistungsfähige Netzwerke, Roboter, das Internet, Smartphones, Programmiersprachen und Apps. Die Arbeitsmethoden und -mittel in der Wirtschaft, Medizin und in vielen weiteren Berufszweigen haben sich unter dem Einfluss der Informatik grundlegend verändert.
Die Informatik ist Ingenieurs- und Grundlagen-/Systemwissenschaft mit experimentellen Anteilen. Ihr zugrunde liegen mathematische Modelle, Datenstrukturen und Algorithmen.
Wer Informatik studieren möchte, sollte nicht nur gute Kenntnisse in Deutsch mitbringen, sondern auch mindestens Grundkenntnisse in Englisch vorweisen können. Dasselbe gilt für die Mathematik: Mindestens Grundkenntnisse solltest du haben und dich außerdem besonders für Logik interessieren.
Wenn du Informatik studierst, ist das in der Regel erst einmal ein sechs- bis siebensemestriger Bachelorstudiengang, der aus einem Grundstudium und einem vertiefenden Studium besteht. Im Grundstudium geht es meistens um Mathematik, Programmieren, technische Informatik, theoretische Informatik, Algorithmen und Datenstrukturen sowie Software Engineering und Datenbanken. Im vertiefenden Studium lernst du dann zum Beispiel Betriebswirtschaft, Mensch-Maschine-Kommunikation und aktuelle Projekte kennen. Außerdem gibt es überfachliche Module, in denen du freies Reden, Schreiben und überzeugendes Präsentieren trainierst. Am Ende des Studiums schreibst du in mehreren Monaten deine Bachelorarbeit, um dein Studium erfolgreich abzuschließen.
Im Studium arbeitest du viel in Gruppen, experimentiert, baust und berichtest. In der Freizeit musst du theoretische und praktische Aufgaben auch alleine üben. Es gibt Klausuren und mündliche Prüfungen. Durch Messen, Praktika oder Nebenjobs kannst du schon während des Studiums Firmen kennenlernen, oder du gründest selber eine Firma und bekommst damit Rat.
Die beruflichen Perspektiven für Informatikerinnen und Informatiker sind gut. Mit dem Abschluss bekommst du oft in weniger als drei Monaten einen Job. Und Arbeit für Informatikerinnen und Informatiker gibt es in vielen verschiedenen Bereichen: zum Beispiel in der Wirtschaft oder Industrie, in den Naturwissenschaften, in Medizin und Pflege oder in Medien und Unterhaltung.
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